Ich bin der Herr, dein Arzt

Ich bin der Herr, dein Arzt!

Dieses Versprechen ist in meinem Leben Wirklichkeit geworden und ich bin unserem HERRN unendlich dankbar dafür.

Seit dem Jahr 2008 litt ich unter ständig wiederkehrenden Schwindelanfällen. Anfangs habe ich sie kaum wahrgenommen; wenn sie auftraten schob ich sie stets auf Stress und Überbelastung. Mit der Zeit häuften sie sich jedoch und die Abstände dazwischen wurden immer kleiner. Teilweise dauerten sie mehrere Tage, sodass ich mich in meinem Alltag stark eingeschränkt fühlte.

Mein Hausarzt war der Meinung, dass mir Ruhe guttun würde und so bin ich im Frühjahr 2010 zur Kur gefahren. Dabei habe ich mich gut erholt, aber zurück im Alltag war der Schwindel wieder da.

Als im Februar 2011 weitere Symptome auftraten, war ich zutiefst erschrocken. Starke Sehstörungen führten dazu, dass ich kaum in der Lage war Auto zu fahren. Außerdem fiel es mir zusehends schwer meinen Kindern etwas vorzulesen, weil ich das Geschriebene zwar sehen, aber kaum aussprechen konnte.

Eine dunkle Vorahnung machte sich in mir breit und so meldete ich mich schließlich zum MRT an um Gewissheit zu bekommen. Auf das Ergebnis musste ich 14 Tage warten. Dann sagte mir mein Hausarzt am Telefon, dass er mich persönlich sprechen müsse. Letztendlich bestätigte er nur meine seit langem gehegte Vermutung: Es besteht der Verdacht auf Multiple Sklerose!!!

Wie gelähmt nahm ich einen weiteren Termin beim Neurologen wahr, der mich sofort ins Krankenhaus einwies.

Einen Tag vorher ließ ich in der Gemeinde für mich beten. Mir war klar, dass jetzt der beste aller Ärzte gefragt war und ihm wollte ich mich anvertrauen.

Trotzdem sah ich voller Angst der Untersuchung entgegen. Es sollte Liquorwasser aus dem Rückenmark entnommen werden, was sehr unangenehm und nicht ohne Risiko sein sollte. Aber bereits hier durfte ich die starke Hand unseres großen Gottes erleben: wider Erwarten verlief die Untersuchung nahezu schmerzfrei für mich und auch die zu erwartenden anschließenden starken Kopfschmerzen blieben völlig aus.

Allerdings erhärtete sich dadurch der zu Anfang gestellte Verdacht. Letzte Gewissheit sollte allerdings eine zusätzliche Untersuchung des Liquorwassers in einem externen Labor geben. Hoffnung machten mir die Ärzte allerdings wenig.

Auf das endgültige Ergebnis musste ich dann viele Wochen warten. Ich hatte viele Termine bei meinem Neurologen wahrzunehmen, der mich über ein Leben mit MS aufklärte.

Ich war in dieser Zeit sehr niedergeschlagen und wollte diese Diagnose für mich nicht annehmen. So ließ ich in einem Heilungsgottesdienst für Heilung von MS beten! Hinterher war ich erschrocken über mich selbst weil MS überhaupt nicht heilbar ist!

Herr vergib meinen Kleinglauben!

Wochen später saß ich wieder in der neurologischen Praxis. Das Endergebnis war da und versetzte sowohl den Arzt als auch mich in großes Staunen: Es konnten keine Anzeichen für MS nachgewiesen werden!!!

Es gibt zwar Unregelmäßigkeiten in meinem Gehirn und Rückenmark, die auch regelmäßig kontrolliert werden, aber sie machen mir keine Angst mehr.

Außerdem sind seit dem Gebet auch die jahrelang anhaltenden Symptome verschwunden.

Meinem Gott allein sei alle Ehre!

Marion

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